Ausbildung zum Energieeffizienz-Experten Wohngebäude (BAFA und KFW 200 UE)

MIT PRÄSENZ- UND ONLINE-VERANSTALTUNGEN

Zielgruppe: Personen mit einem Hochschulabschluss der Fachrichtung Innenarchitektur sowie Handwerksmeister und Techniker sowie Teilnehmer an der Qualifikationsprüfung

Derzeit keine Plätze mehr verfügbar - Anmeldung für Nachrückerliste möglich

Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar ermöglicht Ihnen, sich bei entsprechender Grundqualifiaktion nach § 21 Absatz 1 Satz 2-4 bei der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für die Kategorien "Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude (KfW)" und "Energieberatung (BAFA)" registrieren zu lassen.

Teilnehmer ohne Grundqualifikation nach § 21 Absatz 1 können sich bei erfolgreicher Teilnahme an der Qualifikationsprüfung als Energieberater für das BAFA-Förderprogramm "Energieberatung für Wohngebäude" anerkennen lassen. Die Vorgaben für die Qualifikationsprüfung werden derzeit noch erarbeitet und nach Veröffentlichung im Rahmen der Weiterbildung entsprechend umgesetzt.

INFORMATIONEN ZU VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE LISTUNG BEI DENA / BAFA

Für die Listung als Energieeffizienz-Experte (Kategorie "Energieberatung für Wohngebäude" sowie "Energieeffizient Bauen und Sanieren (KfW)") und im BAFA-Förderprogramm "Energieberatung für Wohngebäude" benötigen die Absolventen eine entsprechende Grundqualifikation sowie davon abhängig einen bestimmten Umfang der Weiterbildung:

  • Personen mit einem nach § 21 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 EnEV berufsqualifizierendem Hochschulabschluss in den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik oder einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt in einem der oben genannten Gebiete benötigen eine Fortbildung im Umfang von 120 Unterrichtseinheiten.
  • Personen mit einem Hochschulabschluss der Fachrichtung Innenarchitektur sowie Handwerksmeister und Techniker benötigen eine Fortbildung im Umfang von 200 Unterrichtseinheiten.
  • Personen ohne Grundqualifikation nach § 21 Absatz 1 EnEV benötigen eine Fortbildung im Umfang von 200 Unterrichtseinheiten und können bei erfolgreicher Teilnahme an der Qualifikationsprüfung im BAFA-Förderprogramm "Energieberatung für Wohngebäude" gelistet werden. Zudem ist bei zweijähriger Berufserfahrung die Listung als Energieeffizienz-Experte für die Kategorie "Energieberatung für Wohngebäude" möglich. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, setzen Sie sich bitte vor Ihrer Anmeldung mit uns in Verbindung.

vgl. auch dena-Webseite: Energieeffizienz-Experte

 
INHALT UND AUFBAU

Die Weiterbildung zum geprüften Energieeffizienzexperten Wohngebäude (200 UE) ist für Personen mit einem Hochschulabschluss der Fachrichtung Innenarchitektur sowie Handwerksmeister und Techniker anerkannt. Für diese Zielgruppe wird entsprechend dem dena-Weiterbildungskatalog ein Umfang von 200 Unterrichtseinheiten gefordert, die sich durch Belegung des Basis- und Vertiefungsmoduls zusammen mit demErweiterungsmodul ergeben.

Inhalt und Aufbau des Basismoduls (80 UE)

  1. Rechtliches: EnEG, EnEV bzw. GEG, EEWärmeG und Normen
  2. Bestandsaufnahme und Dokumentation: Grundlagen Energetische Standards, Bestandsaufnahme Baukonstruktionen und technische Anlagen, Einflussfaktoren, Wärmedämmstoffe und -systeme, Außen- und Dachdämmung, Fenster und Türen, Innen- und Kerndämmung, Schwachstellen Gebäudehülle (Wärmebrücken, Lüftungswärmeverluste)
  3. Beurteilung der Gebäudehülle: Energetische Grundlagen, Wärmebrücken in Neubau und Bestand, Grundlagen sommerlicher Wärmeschutz / Behaglichkeit, Instrumente zur Qualitätssicherung
  4. Beurteilung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen: Überblick Heizungstechnik + Warmwasserbereitung, Regelungstechnik, Schwachstellen Heizungstechnik, Wärme- und Kälteerzeugung unter Einsatz Erneuerbarer Energien, Berechnung nach DIN V 18599 und DIN 4701-10
  5. Beurteilung von raumlufttechnischen Anlagen und sonstigen Anlagen zur Kühlung: Überblick Lüftungsanlagen, Wärmerückgewinnung
  6. Strom aus erneuerbaren Energien: Photovoltaik und  Kraft-Wärme-Kopplung
  7. Bilanzierung von Gebäuden und Erbringung der Nachweise: Ausstellung von Nachweisen und Energieausweisen, Softwareprogramme für die energetische Bewertung von Gebäuden - Anwenderschulung,  Anwendung und Abgenzung von DIN V 18599 und DIN 4701-10
  8. Beratung, Planung und Umsetzung: Wirtschaftlichkeit, Vermittlung geringinvestiver Maßnahmen, Erstellung von Modernisierungsempfehlungen, Erstellung von Beratungsberichten inklusive Berücksichtigung der Förderung, Erkennung und Bewertung der Luftdichtheit in Gebäuden, Bedarfs-/Verbrauchsabgleich
  9. Darstellung fachlicher Zusammenhänge in Berichten, Präsentationen und Kundengesprächen

Inhalt des Erweiterungsmoduls (80 UE)

Alle Themengebiete des Basismoduls werden durch vorgeschalteten und kursbegleitende Selbstlerneinheiten und verpflichtende Bearbeitung von Kontrollfragen ergänzt, die in Übungeinheiten gemeinsam reflektiert werden. In einem zusätzlichen Präsenzwochenende wird die praktische Durchführung einer Energieberatung geübt.

Die Lehrinhalte entsprechen den Vorgaben der jeweils gültigen Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort.

 Inhalte des Vertiefungsmodulsmoduls (40 UE):

  1. Vertiefrung rechtliche Grundlagen: Anwendung der EnEV in der Praxis für Wohngebäude
  2. Vertiefung Innen- und Kerndämmung, Wärmebrücken, luftdichtes Bauen
  3. Vertiefung sommerlicher Wärmeschutz
  4. Vertiefung Berechnung von Lüftungs- und Klimaanlagen, Erstellung von Lüftungskonzepten,
  5. Vertiefung Bilanzierung von Gebäuden und Erbringung der Nachweise für die Zielvarainten KfW-Energieeffizienzhaus 40 und 55, Praxistipps für die Bilanzierung von KfW-Effizienzhäusern
  6. Vertiefung Beratung, Planung und Umsetzung: Förderung Wohngebäude, Ausschreibung und Vergabe, Baubegleitung / Qualitätssicherung, Detailllierung Baubegleitung bei Neubau und Sanierung

Die Lehrinhalte entsprechen den Vorgaben des dena-Weiterbildungskatalogs vom Dezember 2019 sowie der Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort.

 
TERMINE UND UNTERRICHTSZEITEN (Änderungen noch möglich)

Online-Veranstaltungen:

Fr. 30.10.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Sa. 31.10.2020 (8:30 - 11:45 Uhr)
Do. 05.11.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Di. 10.11.2020 (08:30 - 10:00 Uhr) - Übung

Di. 24.11.2020 (08:30 - 10:00 Uhr) - Übung
Fr. 27.11.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Sa. 28.11.2020 (8:30 - 11:45 Uhr)
Do. 03.12.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Di. 08.12.2020 (08:30 - 10:00 Uhr) - Übung

Di. 12.01.2021 (08:30 - 10:00 Uhr) - Übung
Fr. 15.01.2021 (15:00 - 18:15 Uhr)
Sa. 16.01.2021 (8:30 - 11:45 Uhr)
Di. 19.01.2021 (15:00 - 18:15 Uhr)
Do. 21.01.2021 (15:00 - 18:15 Uhr)
Di. 26.01.2021 (08:30 - 10:00 Uhr) - Übung

Di. 23.02.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Fr. 26.02.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Sa. 27.02.2020 (8:30 - 11:45 Uhr)
Di. 02.03.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)
Do. 04.03.2020 (15:00 - 18:15 Uhr)

Präsenzveranstaltungen:

13. / 14. November 2020
11. / 12. Dezember 2020
29. / 30. Januar 2021
12. / 13. Februar 2021 (Erweiterungsmodul)
12. / 13. März 2021

Uhrzeiten der Präsenzveranstaltungen:
Freitags 11:00 - 18:30/18.45 Uhr
Samstags 08.30 - 15:45/16:00 Uhr

Sollte die Durchführung von Präsenzveranstaltungen aufgrund erforderlicher Kontaktbeschränkungen nicht möglich sein, erfolgt die Durchführung als Online-Veranstaltungen. In diesem Fall werden die Blöcke am Freitag Vormittag und am Samstag Nachmittag jeweils auf Dienstags und Donnerstags von 15:00 - 18:15 Uhr vor oder nach dem Präsenzblock verlegt. Die genauen Alternativtermine sind in Abstimmung.

Selbststudium: Bearbeitung von Übungsaufgaben

Studienleistung: Ausarbeitung eines beispielhaften Energieberatungsberichts und einer (Teil)-Planung und Baustellendokumentation

 
PRÜFUNG UND STUDIENLEISTUNG

Die Klausur umfasst die Inhalte des Basismoduls und des Vertiefungsmoduls. 
Klausurtermin: 26. März 2021

Als Studienleistung ist ein Beratungs- und Planungsbericht anzufertigen, der mindestens als bestanden bewertet werden muss (Gruppenarbeit möglich / Aufwand ca. 50 Stunden)

Zusätzliche Anforderungen im Rahmen der Qualifikationsprüfung für Teilnehmer ohne Grundqualifikation gemäß § 21 Absatz 1 EnEV:

  • Ausarbeitung eines Beratungsberichts in Einzelarbeit
  • Mündliche Prüfung in Form eines Fachgesprächs

KOSTEN

Basis- und Vertiefungsmodul: 1800 Euro

Erweiterungsmodul: 450 Euro

Prüfungsgebühr für Teilnehmer mit Grundqualifikation gemäß § 21 Absatz 1 EnEV: 300 Euro

Für die Qualifikationsprüfung für Teilnehmer ohne Grundqualifikation gemäß § 21 Absatz 1 EnEV beträgt die Prüfungsgebühr inkl. mündlicher Prüfung 700 Euro.

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